Monet 13.10.2017 10:27

Monet

Verlagstext: Vom Salon des Refusés zur Bewegung der Impressionisten, vom armen jungen Künstler zum Großbürger mit einer Vorliebe für Seerosen, vom Ehemann zum Liebhaber …

Claude Monets Leben war so beeindruckend vielfältig wie seine Gemälde. Als Anführer einer Bewegung, die die Geschichte der Malerei grundlegend veränderte, blieb er letztlich nur einem einzigen Ziel treu: der Suche nach dem Licht.

Rubio Salva und Ricard Fernandez (Efa) beleuchten in wunderbar malerischen Bildern, die an den großen Künstler erinnern, diese Suche, die Monet letztlich das Augenlicht kostet.

Claude Monet (1840–1926) hat im Grunde eine typische Künstlerkarriere hinter sich: erst arm, verachtet und verspottet, war er in der Mitte der Gesellschaft angekommen, als seine ursprünglich avantgardistischen Bilder sich gegen die konventionelle Malerei durchgesetzt hatten.

Monet hatte kein Interesse daran, die Realität möglichst detailgetreu abzubilden, wie es damals Mode war. Er wollte sie auch nicht kitschig überhöhen. Monet war Meister der Atmosphäre. Die wollte er einfangen: die Impression – nicht die nackte Wahrheit. Dadurch löste er die Malerei von der strengen – und irgendwie auch fantasielosen – Wiedergabe der Gegenständlichkeit. Sie wurde impressionistisch.

Efa und Rubio zeichnen hier sein Leben nach, das nicht zuletzt dadurch schwierig war, dass er seine Familie aufgrund permanenten Geldmangels nicht vernünftig versorgen konnte.

Eine – im Gegensatz zu den Arbeiten Monets – weitgehend düster kolorierte Biografie, die alle wesentlichen Lebensstationen nachzeichnet.

Der Maler, der den Impressionismus erfand, blickt hier auf sein Leben zurück – es zeigt das Leben und Werk von Claude Monets erstmals als Graphic Novel

Monet – Auf den Spuren des Lichts von Efa,Rubio, HC, 112 S., farbig, Preis 22,- EUR

Quelle: youtube/comickunst