Mike Mignola hört mit Hellboy auf 21.07.2016 21:04

Mike Mignola hört mit Hellboy auf

Mit der am 1. Juni in den USA erschienen, zehnten Ausgabe von „Hellboy in Hell: The finale!“ beendet Mike Mignola seine Arbeit an den Geschichten mit dem von ihm 1993 kreierten Helden. Der rothäutige Dämon hat im Laufe der Jahre viel erlebt: Er half der Menschheit gegen alle möglichen Arten von Monstern, kämpfte für und verließ schließlich die Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen (B.U.A.P., unter dem Titel erscheinen die Geschichten bei Cross Cult, im Original: Bureau for Paranormal Research and Defense, B.P.R.D.), sein Hintergrund als biblisches Monster wurde aufgedeckt, er starb und verbrachte nun eine Weile in der Hölle. Und genau hier hat sich Mignola dazu entschlossen, seine Arbeit an Hellboy zu beenden – und sich in Zukunft verstärkt der Malerei zu widmen. Wie er im Interview mit dem Guardian ausführt, fehlte ihm dazu bisher die Zeit.

Auch wenn der Schöpfer des auch Mignolaverse genannten „Hellboy“-Universums aufhört, werden in Zukunft weitere Geschichte erscheinen, die dort angesiedelt sind – teilweise auch unter Beteiligung von „Hellboy“ selbst: Die Serien „Lobster Johnson“, „Witchfinder“ sowie das zeitlich früher angesetzte „Hellboy and the BPRD“ sind vom Abschluss der eigentlichen „Hellboy“-Erzählung nicht betroffen.

Quelle: darkhorse/theguardian