Kill or be Killed 15.12.2017 10:29

Kill or be killed

Die Frage ist einfach: Wärst du bereit, jemanden zu töten, um weiter leben zu können?

Für den 28-jährigen Dylan ist sie zur Realität geworden. Nach einem Suizidversuch aus Liebeskummer ist er – ohne es zu wollen – einen dämonischen Pakt eingegangen und muss jeden Monat einen Mord begehen, sonst ist es sein eigenes Ende.

Der einzige Lichtblick ist, dass er seine Opfer selbst auswählen darf. Darum knöpft Dylan sich nur Menschen vor, die es seiner Meinung nach wirklich verdient haben.

Aber schon sein zweites Ziel, ein von der russischen Mafia betriebenes Bordell, stellt ihn vor unvorhergesehene Schwierigkeiten…

Comic-Starautor Ed Brubaker erschafft mit Kill or be killed eine realistische Story über Selbstjustiz und ihre Folgen auf das Leben eines desillusionierten jungen Mannes, dessen Welt in einen Abgrund verwandelt wird.

Ob daraus tatsächlich eine realistische Story über Selbstjustiz wird, muss sich erst zeigen.

Denn der Anfang ist jedenfalls alles andere als realistisch, da ja ein Dämon von Dylan verlangt, dass er jeden Monat eine Person töten muss, sonst stirbt er selbst.

Aber als Dylan versucht das Ganze zu ignorieren und glaubt, dass es nur ein Albtraum gewesen ist geht es ihn immer schlechter und als der Monat fast um ist, als er glaubt das er sterben wird, da lässt Dylan sich endlich auf das Spiel ein, und sucht anschließend nach einer Legitimation zum töten.

Wenn man sich dann langsam auf die Hauptperson einlassen kann wird es zur einer spannende Story.

Gezeichnet ist das Album in typisch US-amerikanischem Stil, das heißt sehr fetzig und dynamisch.

Kill or be killed # 1 von Sean Phillips, Elizabeth Breitweiser, Ed Brubaker, HC, 128 farbige Seiten, Preis 19,80 EUR

Quelle: comickunst/cbr.com