Jiro Taniguchi 02: Träume von Glück

Artikelnummer: cajit002

von Jiro Taniguchi.
Klappenbroschur, 184 Seiten

Kategorie: Jiro Taniguchi


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Beschreibung

Der Hund ist der beste Freund des Menschen, ein treuer Gefährte sein Leben lang. Der Tod des Tieres ist meist eine Qual, hilflos kann Mensch nur zuschauen, begleiten auf dem letzten Weg, versuchen zu unterstützen, zu helfen. Eindringlich und sensibel schildert Jiro Taniguchi das Sterben eines Haustieres, erzählt in Rückblicken von glücklicheren Tagen. In vier Kapiteln beschreibt er den Alltag eines Paares... von der Anschaffung des Hundes, der intensiven Beziehung, die zu dem Tier entsteht und schließlich dem Verlust des »Familienmitglieds«. Dann kommt eine Katze ins Haus, zunächst eher skeptisch betrachtet, findet auch dieses Haustier - inklusive der Nachkommenschaft - einen Platz in den Herzen der Besitzer. Zuletzt flieht die pubertierende Nichte von ihrer Mutter zu Onkel und Tante... und beschert dem kinderlosen Paar eine intensive und glückliche Zeit mit vielen Gedanken und Auseinandersetzungen zum eigenen Leben. Jiro Taniguchi selbst hat ein intensives Verhältnis zu Haustieren gepflegt, die Geschichte um den Hund schrieb und zeichnete er nach dem Verlust des eigenen Haustiers. In einem Nachwort nimmt der Autor persönlich Stellung zum vorliegenden Band, beschreibt die Entstehungsgeschichte und seine Motivation. Jiro Taniguchi wurde 1947 in Tottori, Japan, geboren. Seine Karriere als Comic-Zeichner startete er 1972 mit dem Manga »Kareta Heya«. Ab 1974 entstanden unter der Mitarbeit des Journalisten Natsuo Sekikawa Kriminalstorys, zu Beginn der 1980er Jahre schuf er mit Szenarist Carib Marley mehrere Boxergeschichten. An der Serie »Botchan no Jidai Kara« (dt. etwa »In der Zeit von Botchan«), einem Werk über das intellektuelle Leben in Japan gegen Ende des 19. Jahrhunderts, arbeitete der Zeichner ab 1986 und wurde mit Erscheinen des fünften Bandes im Jahr 1998 dafür mit dem Osamu-Tezuka-Culture-Award geehrt. Neben weiteren Genre-Arbeiten wie »NY no Benkei« (übers. »Benkei in New York«, 1994) begann Taniguchi in den 1990er-Jahren seinen Geschichten einen persönlichen Ton zu geben und aus dem Alltäglichen heraus zu erzählen. So entstand neben »Inu o Kau« (dt. TRÄUME VON GLÜCK), einer einfühlsamen Schilderung des Sterbens eines Haustieres, die Kurzgeschichtensammlung »Aruku Hito« (dt. DER SPAZIERENDE MANN). 1994 folgte »Chichi no Koyomi« (dt. DIE SICHT DER DINGE), 1997 erschien der Band Harukana Machi-E, für den er auf dem internationalen Comicfestival in Angoulême 2003 als bester Szenarist ausgezeichnet wurde. Dieses Schlüsselwerk erschien unter dem Titel VERTRAUTE FREMDE 2007 bei Carlsen wurde auch in Deutschland bereits zweimal prämiert: als »Comic des Jahres 2007« sowie - auf dem Comic-Salon Erlangen 2008 - mit dem Max-und-Moritz-Preis als »Bester Manga«. Jiro Taniguchi gilt heute weltweit als einer der renommiertesten Manga-Zeichner. Auf deutsch liegen bereits mehrere Werke bei Carlsen und Schreiber & Leser vor, weitere sind in Vorbereitung.


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