Jenseits

Artikelnummer: rpjen001

von Kerascoët und Fabien Vehlmann.
Album, 96 Seiten in Farbe

Kategorie: Reprodukt


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Beschreibung

Es beginnt mit einem heiteren Kaffeetrinken, zu dem die junge Dame ihren Schwarm eingeladen hat. Kuchen und heiße Schokolade werden gereicht, und es verspricht ein vergnügliches Rendezvous zu werden. Doch die Idylle schlägt in blankes Entsetzen um, als dicke violette Tropfen von der Decke fallen und alles einzustürzen droht. In letzter Sekunde entkommen die beiden ans Tageslicht, um zu erkennen, dass es kein Haus war, aus dem sie geflohen sind - hinter ihnen liegt, um ein Vielfaches größer als sie selbst, ein Mädchen leblos im Gras.
Eine Reihe weiterer kleiner Geschöpfe entsteigen dem toten Körper, und sie alle müssen sich nun gemeinsam in einer bedrohlichen Natur zurechtfinden. Um den unvermittelten Umschwung zwischen Freude, Mitgefühl und Grausamkeit kreist "Jenseits" von Kerascoët und Fabien Vehlmann. Die Erfahrungs- und Gefühlswelt eines Kindes wird in eine Figurenkonstellation projiziert, die aus dem Reich der Märchen entsprungen scheint.

Die Idee zu "Jenseits" stammt von Marie Pommepuy, die mit Sébastien Cosset das Zeichnerduo Kerascoët bildet. Gemeinsam haben sie bereits mehrere Alben für die Serien "Fräulein Rühr-Mich-Nicht-An" und "Donjon - Abenddämmerung" gezeichnet.
Zusammen mit Szenarist Fabien Vehlmann ("Der Marquis von Anaon", Salleck Publications) hat Kerascoët hier eine verstörende Geschichte geschaffen, ein modernes Märchen, das in seiner einzigartigen Mischung aus Niedlichkeit und Grauen den Leser gefangen nimmt.

"Den beiden französischen Zeichnern Marie Pommepuy und Sébastien Cosset ist mit "Jenseits" ein kleines Meisterwerk gelungen, in dem immerfort mit den Genregrenzen zwischen dem Kinder- und Jugendbuch auf der einen und eher splatter- oder gothicorientierten Formen auf der anderen Seite gespielt wird." - Christian Schlüter, Frankfurter Rundschau
"Das Ganze liest sich wie die Rache der schwarzen Pädagogik der Märchen. Die Figuren verstehen nichts von Gefahr, und so führen ihre Expeditionen zwar in den Tod, aber der wiederum ruft keine Läuterung hervor. Das macht die zuckersüßen Bilder, die gleichermaßen als Kinderbuchillustrationen funktionieren könnten, auf eine so schaurige Weise doppeldeutig: Wer bestraft hier wen? Der Mythos vom unschuldigen Kindsein das verkommene Weltbild der moralisch degenerierten Märchen oder umgekehrt?" - Sven Jachmann, Die Tageszeitung





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