Giacomo C. Gesamtausgabe 01

Artikelnummer: cpgcmc001

von Jean Dufaux, Griffo,
Hardcover, 160 Seiten, farbig, 30 x 22,5 cm,
limitiert auf 1.000 Exemplare

Kategorie: comicplus +


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Beschreibung

Das Venedig des Rokoko ist ein Hexenkessel der Verbrechen und Leidenschaften. Als eine unheimliche Mordserie die Stadt erschüttert, bittet der Rat Giacomo um Hilfe.
Vor dem Hintergrund von Intrigen und kriminellen Machenschaften entwerfen Jean Dufaux und der Zeichner Griffo ein lebendiges und farbenprächtiges Bild der im Niedergang begriffenen Serenissima. Es ist das Venedig Canalettos, Vivaldis und nicht zuletzt Casanovas.

Auf 1000 Exemplare limitierte mehrbändige Gesamtausgabe.

Jean Dufaux, geboren am 7. Juni 1949 in Ninove (Belgien), studierte an der Brüsseler Filmschule, dem Institut des Arts et Diffusion, und war danach als Film-Journalist für "Ciné-Presse" tätig. Nebenher schrieb er Stücke für ein Kindertheater und Kurzgeschichten für diverse Publikationen. 1983 wandte er sich dem Schreiben von Comics zu. Nach einigen Szenarios für Renaud ("Jessica Blandy", "Die Kinder des Salamander") und andere Zeichner begann 1985 seine fruchtbare Zusammenarbeit mit Griffo. Nach dem Dreiteiler "Beatifica Blues" (1986-89 bei Dargaud) erschien 1988 im Verlag Glénat das erste Album der Serie "Giacomo C." (insgesamt 15 Bände bis 2005). Mit Griffo als Zeichner entstanden weiterhin die Alben und Serien "Sade" (1991), "Samba Bugatti" (1992-97), "Monsieur Noir" (1994/95) und "L'oracle della luna" (2012/13).
Anfang der 90er Jahre hatte sich Jean Dufaux bereits als einer der führenden Comicautoren im französischsprachigen Raum bewährt. Seither ist er für verschiedene Zeichner und Verlage tätig. Zu Dufaux' bekanntesten neueren Comics, die zumeist einer phantastischen, morbiden Thematik verpflichtet sind, gehören "Das verlorene Land" (Zeichner Grzegorz Rosinski), "Die Verfolger der Krone" (Martin Jamar), "Niklos Koda" (Olivier Grenson), "Rapaces" (Enrico Marini), "Dixie Road" (Hughes Labiano), "Murena" (Philippe Delaby), "Schattenspiele" (Lucien Rollin), "Djinn" (Ana Mirallès), "Conquistador" (Philippe Xavier) und "Saria" (Paolo Eleuteri Serpieri u. a.). Für den von diversen Zeichnern und Autoren fortgeführten Klassiker "Blake und Mortimer" schrieb Jean Dufaux 2013 den Band "Die Septimus-Welle".
 
Griffo alias Werner Goelen wurde am 21. Mai 1949 im belgischen Wilrijk geboren. Nach dem Kunststudium in Antwerpen und einigen Jahren als Illustrator begann seine professionelle Laufbahn als Comiczeichner 1975 mit Übernahme derFranquin Serie "Mausi und Paul". Einen Namen machte er sich allerdings durch Arbeiten im realistischen Stil, wobei er das Glück hatte, in Jean Dufaux einen der besten Szenaristen seiner Zeit zu finden.
Zusammen gestaltete das Team die Alben und Serien "Beatifica Blues", "Giacomo C.", "Sade", "Samba Bugatti", "Monsieur Noir" und "L'oracle della luna". Aber Griffo hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten auch mit diversen anderen Szenaristen gearbeitet, etwa mit Jean van Hamme ("Das verlorene Glück"), Patrick Cothias ("Dschingis Khan", "La pension du docteur Eon"), Valérie Mangin ("Petit Miracle", "Abymes"), Yves Swolfs ("Vlad"), Stephen Desberg ("Empire USA", "Sherman", "Golden Dogs") und Laurent-Frédéric Bollée ("L'ultime chimère"). Als Griffos Hauptwerk, der Comic, mit dem er noch immer am ehesten in Verbindung gebracht wird, gilt jedoch "Giacomo C.".
Die 15 Alben der Serie entstanden in einem Zeitraum von 17 Jahren. Für einen Zeichner ist das eine lange Zeit, in der er natürlich eine künstlerische Entwicklung durchmacht. Viele Zeichner unterdrücken Änderungen im Stil, um einer Serie über ihre ganze Laufzeit denselben Ausdruck zu geben. Nicht so Griffo: Gerade an "Giacomo C." lässt sich der künstlerische Werdegang seines Schöpfers ablesen.

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