Betty Hill 08.03.2019 10:29

Betty Hill

Mit Himmelserscheinungen beschäftigt sich auch Seda Demiriz, freie Grafikdesignerin in Mainz und Mitglied des Illustratorinnen-Kollektivs Crush Club.

Sie erzählt in ihrem Album die Geschichte von Betty Hill, die mit ihrem Mann am 19. September 1961 im Norden der USA von einem UFO entführt, und nach einigen Untersuchungen durch die Insassen wieder freigelassen wurde.

Jedenfalls behauptet sie das.

Natürlich: Die offiziellen Stellen dementieren.

Ja, es sei in der fraglichen Nacht auch auf dem Radar eines benachbarten Militär-Stützpunkts ein Flugobjekt gesichtet worden.

  • Aber ein UFO?
  • Blanker Unsinn!
  • Wer glaubt denn sowas…

Aber was geschah in dieser Nacht des Jahres 1961?

Die „Hill-Entführung“ ist eine der bekanntesten Legenden über Begegnungen der Dritten Art.

Viele ähnliche Geschichten sind von ihr inspiriert, in den 60er Jahren und darüber hinaus.

Klammer der Handlung ist ein Interview mit der achtzigjährigen Betty – die nach und nach ihre Erinnerungen enthüllt, sich selbst nicht zu ernst nimmt und schon auch mal über die Menschheit philosophiert.

Demiriz illustriert hier mehr oder weniger das Interview, das Betty Hill 1999 einem Journalisten gegeben hat.

Wer die Geschichte kennt, wird keine neuen Infos finden.

Die Frage, ob man der Frau glauben kann, muss jeder selbst entscheiden.

Sehr schön lesen sich die Versuche von Wissenschaftlern, das Geschehen irgendwie in eine Logik zu bringen, die beweisen soll, dass die UFO-Begegnung niemals stattgefunden hat – so krampfhaft konstruiert diese Beweisführung auch wirken mag.

Betty Hill von Seda Demiriz, 48 Seiten s/w, Preis 11,00 EUR

Quelle: comickunst