Aktuelles aus der Szene 03.06.2019 10:31

Aktuelles aus der Szene

Theodor Pussel kehrt zurück

Nach einer dreizehnjährigen Abwesenheit können wir im Juni beim Salleck Verlag endlich ein neues Album von Theodor Pussel erwarten.

„Die letzte Reise des Amok“ so heißt der 13.te Band der Serie und er erscheint sowohl als Hardcover als auch als limitierte Vorzugsausgabe mit signiertem Druck und zusätzlichen Skizzenseiten.

Warum hat es denn so lange gedauert, bis Frank Le Gall die Arbeit an seinen Theodor Pussel wieder aufnahm?

Die Grundzüge der neuen Geschichte kannte er ja bereits 2006, als er an Band 12 arbeitete, doch ein gescheitertes Comic-Projekt und auch sehr persönliche Gründe spielten eine Rolle das es schlussendlich so lange gedauert hatte.

Le Gall 'Leben hatte sich inzwischen, durch eine Scheidung, einen Umzug und der Beziehung zu seinem Verlag Dupuis, zum Besseren gewendet. Das führte dann dazu, das er auch seine Begeisterung wieder zurück fand und er sich somit endlich wieder auf ein neues Theodor Pussel Abenteuer konzentrieren konnte.

Band 13 beginnt einige Monate, nachdem Captain Crabb die Insel von Theodor Pussel übernommen hatte.

Theodor Pussel ist wild entschlossen, die Kontrolle über seine Insel wieder zurückzugewinnen. Nachdem er sich ein Schiff gekauft hat und es dann auf den Namen Amok tauft, stellt er noch dreißig Matrosen ein, von denen einer schlechter als der andere ist.

Bei einer solchen Besatzung ist man natürlich nicht sicher wer von denen wirklich loyal ist, oder wer die erst beste Gelegenheit benutzten wird um ihn zu verraten und dann zum Feind überzulaufen.

Aber da ist ja immer noch der mysteriöse November, der Theodor Pussel hilft.

Obwohl der Titel und das Ende des Albums den Anschein erwecken lassen, dass Frank Le Gall der Serie damit ein Ende setzt will, ist das nicht wahr.

Denn das darauf folgende Album wird irgendwo in Europa, im selben Zeitraum wie Band 13, dem Jahr 1934, spielen.

Das Szenario zu Band 14 ist schon fast abgeschlossen und Frank Le Gall denkt bereits über weitere Alben nach.

Dreharbeiten zu „Das Nest“ von Loisel & Tripp

Von der neunteiligen Comicserie „Das Nest“ (Original: Magasin Général) von Régis Loisel und Jean-Louis Tripp, die beim Carlsen Verlag erschien ist, wurden in Belgien, den Niederlanden, Frankreich und Québec bereits mehr als eine Million Exemplare verkauft.

Dann muss doch wohl eine Verfilmung, über Marie Duchamp und den Mitbewohnern im Dorf, doch noch mehr Menschen anlocken können, oder nicht?

Der kanadische Regisseur Christian Duguay hat inzwischen das gesamte Casting dafür abgeschlossen und die Dreharbeiten zu dem Film können somit noch in diesem Jahr erfolgen.

Die Rolle von Serge übernimmt darin der belgische Schauspielers Jérémy Renier und die Rolle der Marie wird die kanadische Schauspielerin Mélissa Désormeaux-Poulin spielen.

Der Rest der Besetzung besteht unter anderem aus Niels Schneider, Catherine Saint-Laurent, Roy Dupuis, Emmanuel Schwartz, David La Haye, Mario Saint-Amant und Raymond Bouchard.

XIII # 26 erscheint Ende Jahres

Wie wir bereits erwähnt haben, werden Ende dieses Jahres ganze zwei Alben der Serie XIII veröffentlicht.

Band 25 ist ein Spezial-Album über den Stammbaum von Jason Mac Lane und Band 26 ist der Beginn eines neuen Zyklus von Iouri Jigounov und Yves Sente.

Die neuen Zyklen werden ab sofort kürzer sein und in weniger Alben erzählt werden.

Ein neuer Zeichner für Nestor Burma

Nach Jacques Tardi, Emmanuel Moynot und Nicolas Barral erhält Nestor Burma, die berühmte Detektivserie von Léo Malet, mit François Ravard einen neuen Zeichner.

Ravard arbeitet derzeit schon an Band 15 der Serie, wobei Moynot ihn dabei als Drehbuchautor unterstützt und ihm auch noch bei den Zeichnungen hilft.

Band 15 ist ein Scrambling des Romans „Die Ratten von Montsouris“ von Léo Malet.

Er ist Teil des 15-teiligen Zyklus von „Die Neuen Geheimnisse von Paris“, den Léo Malet zwischen 1954 und 1959 schrieb.

In dem Zyklus spielt jeder Roman in einem anderen Bezirk von Paris und der Roman „Die Ratten von Montsouris“ spielt nun im 14.ten Bezirk von Paris.

Darüber hinaus schrieb Léo Malet zwischen 1943 und 1971 noch vierzehn weitere Romane von Nestor Burma, darunter befindet sich auch der Klassiker „120, Rue de la Gare“.

Jedoch berücksichtigten Tardi und alle Anderen die Reihenfolge der Romane bei ihren Bearbeitungen nicht.

Tardi hatte außerdem schon mit „Blei in den Knochen“ seine eigene Nestor-Burma-Geschichte erfunden.

Quelle: youtube/stripspeciaalzaak.be/carlsen