Aktuelles aus der Szene 15.03.2019 10:29

Aktuelles aus der Szene

Roger Leloup führt Yoko Tsuno bis zum letzten Atemzug fort

Roger Leloup ist bereits 85 Jahre alt und weiß nicht, wie er aufhören soll. Er hat eine Weile an Yoko Tsuno Teil 30 gearbeitet. Album 29 ist noch nicht erschienen, aber er ist damit bereits fertig.

Ein Fragment mit Leloups eigenen Anweisungen für die tatsächliche Kolorierung ist hier zu sehen.

In Yoko Tsuno Album 29 wird eine Geschichte erzählt, die sich gleichzeitig in zwei verschiedenen Epochen abspielt.

Unsere japanische Heldin feiert nächstes Jahr ihren 50. Geburtstag.

Yoko Tsuno wird jedoch zusammen mit ihrem Schöpfer verschwinden. Roger Leloup will nicht, dass ihre Abenteuer nach seinem Tod von jemand anderem fortgesetzt werden. Und auch wenn er nicht mehr selbst zeichnen kann, wird er immer noch von Yoko Tsuno berichten, aber dann in Form von Romanen.

Unfertiges Projekt: Marshal Blueberry von Dominique Bertail

Nach zwei Marshal Blueberry Alben gab William Vance die Serie als Zeichner ab.

Der letzte Teil wurde schließlich von Michel Rouge gezeichnet und erschien dann endlich im Jahr 2000.

Aber auch Dominique Bertail hätte der Zeichner für das dritte Album von Marshal Blueberry gewesen sein können,

da auch er dank der Vermittlung von Thierry Smolderen für den Schweizer Verleger Alpen Publishers arbeitete, der damals die ersten beiden Bände auf Französisch veröffentlichte.

Im selben Verlag wurde ja auch Gipsy von Enrico Marini veröffentlichte, für den Smolderen damals die Szenarien schrieb.

Dominique Bertail ist jetzt glücklich, dass er das Album nicht zeichnen durfte. Aktiv von ihm sind Serien wie Ghost Money oder die SF-Serie Infinity 8.

Mit Paris 2119 veröffentlichte er im Jahr 2018 einen Einzelband mit Zeps Szenarios und im selben Jahr erschien dann auch Mondo Reverso ...

ein Western, in der die Rollen von Männern und Frauen vertauscht wurden.

Die Frisur von Schlumpfine

Wir können mal wieder etwas über die Schlümpfe erzählen, genauer gesagt über Schlumpfine.

Die Schaffung eines weiblichen Schlumpfes war eine echte Qual für Peyo. Es gab bei ihm eine Krise, einen Streit mit seiner Frau, Albträume, Weinen, fast eine Depression und danach eine Menge Vorwürfe. Eine mögliche Inspiration für die frivole, blonde Kreatur, könnte er vom Playboy Magazin erhalten haben, da davon diverse Exemplare in seinem Studio kursierten. Eine größere Gewissheit gibt es für die blonden Locken von Schlumpfine.

Sie sind den Fotos der französischen Schauspielerin Mylène Demongeot zu verdanken.

Auf Fotografien, die wir gefunden haben, erkennen wir die gleichen üppigen Haare. Wir haben leider kein identisches Beispiel gefunden.

Mylène Demongeot, die 1935 geboren wurde, ist die Tochter eines Franzosen und einer russischen Mutter.

Seit ihren ersten Schritten in der Filmwelt, 1953, galt sie als Rivalin einer weiteren anmutigen Blondine die auch im Rampenlicht stand: Brigitte Bardot.

Mylène Demongeot hat in mehr als siebzig Filme, diversen Fernsehserien und Theaterstücken gespielt und sie stand dabei neben berühmten Schauspielern wie zum Beispiel:

Yves Montand, David Niven, Roger Moore, Jean-Paul Belmondo, Gérard Depardieu, Louis de Funès, usw. auf der Bühne .

Quelle: youtube/ stripspeciaalzaak.be