Aktuelles aus der Szene 05.11.2018 10:27

Aktuelles aus der Szene

Largo Winch von Jean Van Hamme und Philippe Francq

Dieser Film schildert die Rundfahrt von zwei Autoren auf der Suche nach ihrer Person und schlägt vor, auf die Frage zu antworten " wie arbeitet man ein Album zu einem Comic aus?“

Aussage des Filmes, die Entstehung der Sage von Largo Winch # 15 und wir tauchen ein in die Welt des " Milliardärs in blue Jeans " in der von seinen Väter privilegierten Gesellschaft:

Jean Van Hamme und Philippe Francq.

Erste Entwürfe des Drehbuches, der Ortsbestimmungen, der Arbeit der Zeichnung, des Eindruckes der Alben; so viele Etappen, die das Abenteuer der Schaffung von der " Hüter des Tao“ markieren.

Fast zwei Jahre geduldig und kleinlich Arbeit, Brüssels in den Felsbuchten von Cassis vorbei an Hongkong und Saint-Tropez, in der Intimität der Orte, wo Largo zur Welt kommt …

R.I.P. Ingo Insterburg

Große Trauer um ein Multitalent! Ob als Musiker, Kabarettist, Sänger, Schriftsteller oder Maler – Ingo Insterburg (84) konnte nicht ohne die Bühne leben. Viele Menschen dürften den Wahlberliner vor allem als Teil der Gruppe Insterburg & Co. kennen. Insterburg & Co. war eine deutsche Komikerband, die in der Urbesetzung von 1967 bis 1979 bestand.

Der Bandname leitet sich vom Künstlernamen Ingo Insterburgs ab. Die weiteren Mitglieder waren Karl Dall (77), Peter Ehlebracht und Jürgen Barz. Das Quartett Insterburg & Co. kultivierte in den 1960er- und 1970er-Jahren die „Kunst des höheren Blödsinns“ und stand dabei in einer Reihe mit Schobert und Black und Ulrich Roski. Gelegentlich wurden sie als „Blödelbarden“ bezeichnet. Das Programm bestand aus komischen Musikstücken und spontaner Stand-up-Comedy (obwohl es den Begriff damals in Deutschland noch gar nicht gab). Bei letzterem nahmen sich die vier oft gegenseitig auf die Schippe. Sie vertonten ihre Sketche und Lieder gern mit meistens von Ingo Insterburg selbstgebauten Instrumenten, von denen viele aus umfunktionierten Küchen-, Garten- und sonstigen Alltagsgeräten bestanden. Während der Auftritte forderte Karl Dall Ingo Insterburg häufig scherzhaft auf, die ungewöhnlichen Instrumente zu „erklären“. Karl Dall trat im Rahmen von Insterburg & Co. unter anderem als Parodist von Hans Albers in Erscheinung.

Im Jahr 1968 spielte Insterburg & Co. gemeinsam mit den Jacob Sisters in dem Kinofilm Quartett im Bett (Untertitel: Klatsch, Klatsch, Schenkelchen – Opa wünscht sich Enkelchen), im folgenden Jahr in Charley’s Onkel und 1973 in Chapeau Claque mit. Sie waren mehrfach bei Dalli Dalli zu Gast. Häufig trat die Band in der Sendung Musikladen auf.

Aufgrund der Tatsache, dass es zu dem Zeitpunkt nur drei Fernsehprogramme (ARD, ZDF und die Dritten Programme) in Westdeutschland gab, wurde die Band schnell einem breiten Publikum bekannt. Ihr Humor machte sie populär; Ausschnitte der Musikladen-Shows werden bis heute wiederholt.

Die Band veröffentlichte zahlreiche Schallplatten, die das gleiche Konzept verfolgten. Neben Alben mit Live- oder Studiomusik erschienen einige Sketch-Sammlungen. Ein bekanntes Stück der Gruppe ist Ich liebte ein Mädchen aus dem Jahr 1974, das von Ingo Insterburg gesungen wurde und sich viereinhalb Monate in den deutschen Singlecharts hielt.

Als sich die Gruppe 1979 trennte, startete Dall eine Solokarriere als Sänger, Komiker, Schauspieler und Fernsehmoderator.

Ingo Insterburg stellte eine neue Band unter demselben Bandnamen zusammen. Zu ihr gehörten Marian Majaran, Jupi Sirius und Georg Himmelblau. Die Band löste sich 1993 auf.

1995 wurde Ich liebte ein Mädchen in Pankow von Ingo Insterburg als Solokünstler erneut veröffentlicht. Eine Coverversion dieses Liedes ist Für Immer Immer auf dem Album 3 Is Ne Party von Fettes Brot aus dem Jahr 2013, das sich ebenfalls in den Singlecharts platzieren konnte.

2005 traten Ingo Insterburg und Karl Dall gemeinsam als Insterburg & Co. auf.

Am Wochenende ist Insterburg nun im Alter von 84 Jahren verstorben!

Sein Manager bestätigte am 29.10.2018 die traurige Nachricht gegenüber der Zeitung B.Z.: "Er ist seinem Krebsleiden in einem Charlottenburger Hospiz erlegen."

Sein 58-jähriger Sohn Wolf habe in der Einrichtung übernachtet, um seinem Vater in den letzten Momenten beizustehen. Am Samstagmorgen wurde Insterburgs Tod festgestellt.

Noch vor einem halben Jahr war der passionierte Marathonläufer mit seinem Co-Star Lothar Lechleiter auf Tour. Doch schon damals sei er bei den Insterburg & Black-Auftritten sehr geschwächt gewesen. Nur sechs Monate später verlor Insterburg den Kampf gegen den Darmkrebs.

Quelle: youtube