Aktuelles aus der Szene 08.10.2018 10:29

Aktuelles aus der Szene

Das war das 12. Comicfestival Hamburg

Vom 4.10. bis 7.10… Comicfestival Hamburg.

Vor zwölf Jahren fing es mit einer kleinen Ausstellung in Haus 73 an. Eine Handvoll Hamburger Comic-Macher präsentierten an einem Nachmittag ihre Arbeiten. Mittlerweile hat sich das Hamburger Comic-Festival weltweit einen Ruf erarbeitet.

Dieses Jahr kamen über 80 Künstler nach Hamburg und zeigen in 23 Ausstellungen die ganze Bandbreite der Comic und Graphic Novel Szene. Die Festivalorganisatoren, darunter viele Studierende der HAW Hamburg, haben sich zum Ziel gesetzt, Comics aus der Nische zu holen. (Text: NDR).

Das Festivalzentrum mit der Comicmesse befindet sich im Kölibri, GWA St. Pauli ( Hein-Köllisch-Platz 12 ).

Hier bieten Verlage, Kollektive und Hochschulen ihre Comics, Zines und Drucke an.

Big in Japan - Nicolas Mahler im Land der Zeichen

Die Dokumentation "Big in Japan - Ein Zeichner im Land der Zeichen" zeigt Nicolas Mahler bei seiner vorsichtigen Annäherung an die stark regulierte japanische Gesellschaft und ihre mächtige wie beliebte Manga-Kultur.

Sie begleitet ihn nach Kyoto und zeigt den japanischen Blick auf den Österreicher.

Der puristische Zeichner Nicolas Mahler ist der erste deutschsprachige Künstler, den die Japaner überhaupt eingeladen haben, im berühmten Manga-Museum in Kyoto auszustellen. Kennzeichen seiner Arbeit sind der Minimalismus, die Einfachheit, die Liebe zum Detail, die sich vortrefflich in der japanischen Gesellschaft finden. Der 45-jährige Wiener hat sich vor allem mit den Comic-Adaptionen von Thomas Bernhards "Alte Meister", Robert Musils "Der Mann ohne Eigenschaften" und der Reihe rund um "Flaschko, der Mann in der Heizdecke", internationale Anerkennung verschafft.

Bisher hat er knapp 60 Bücher veröffentlicht, unter anderem auch in Frankreich, Kanada, Polen und in der Schweiz.

Nico Weber begleitet Nicolas Mahler nach Kyoto und zeigt entgegen allen Erwartungen nicht seinen Blick auf das seltsame Japan, sondern er wechselt die Perspektive: Er zeigt den japanischen Blick auf den seltsamen, über 1,90 Meter großen Österreicher.

Comickünstlerin Emil Ferris

Emil Ferris verarbeitet in „Am liebsten mag ich Monster“ ihre eigene Vorliebe für Horror-B-Movies und Grusel- Groschenhefte und bettet dies in eine Geschichte ein, die die sozialen Spannungen im Chicago der 1960er Jahre mit einer Geschichte des Erwachsenwerdens verknüpft.

Die zehnjährige Karen Reyes führt ein ganz besonderes Tagebuch: Neben ihren Alltagsbeobachtungen zeichnet sie Monster aus Trash-Horrorfilmen und alten Pulp-Magazinen. So bewältigt sie ihren Alltag in den USA der 1960er-Jahre und sammelt Spuren und Hinweise, die zur Aufklärung des Mordes an ihrer Nachbarin Anka Silverberg beitragen sollen. - Eine "Künstlerische Hommage an Horror-Comics" (Deutschlandfunk).

Severija - Zu Asche, Zu Staub (Psycho Nikoros)

"Zu Asche, Zu Staub" From The Hit Series´ Original Soundtrack: Official Babylon Berlin O.S.T.

Written and composed by Nikko Weidemann, Mario Kamien and Tom Tykwer.

Produced by Nikko Weidemann and Mario Kamien. Performed by Severija.

Textausschnitt: „Zu Asche, zu Staub dem Licht geraubt doch noch nicht jetzt Wunder warten bis zuletzt Ozean der Zeit ewiges Gesetz zu Asche, zu Staub zu Asche Doch noch nicht jetzt“…

Babylon Berlin ist eine deutsche Dramaserie, die auf der Gereon-Rath-Buchreihe von Volker Kutscher basiert.

Als treibende Kraft stehen Tom Tykwer und Stefan Arndt hinter dem Projekt, das im Berlin der 1920er Jahren angesiedelt ist und von einem Ermittler aus Köln erzählt, der in das Leben einer Großstadt eintaucht, die sich im ständigen Wandel befindet.

Quelle: youtube